| Da bei Asthmatikern die Atemwege überempfindlich reagieren, gehen viele Patienten sportlichen Betätigungen von vorneherein aus dem Weg. Denn oft treten bei Beginn einer sportlichen Tätigkeit Atembeschwerden verstärkt auf. Bei völligem Verzicht auf Sport wird der Körper jedoch nicht ausreichend trainiert. Der Organismus wird anfälliger und somit schwächer, was sich negativ auf das Krankheitsbild auswirken kann. Sport steigert die Lungenfunktion Forschungsergebnisse zeigen, dass Sport die Lungenfunktion und die Leistungsfähigkeit von Asthmatikern steigern kann. Durch eine regelmäßige sportliche Aktivität wird die Atemmuskulatur trainiert und die Reizschwelle für die Auslösung eines Asthmaanfalls steigt. Lebensqualität und Selbstwertgefühl des Asthmapatienten können so erheblich gebessert werden. Untersuchung gibt Sicherheit Um Anstrengungsasthma zu vermeiden, sollte jede sportliche Aktivität im Vorfeld mit einem Pneumologen (Lungenfacharzt) besprochen werden. Eine lungenfachärztliche Untersuchung zeigt, wie belastbar Herz und Lunge des Patienten sind. So kann ein individueller Trainingsplan entwickelt werden, der den Asthmapatienten nicht zu stark belastet. Gut geeignet sind Ausdauersportarten mit sanften Bewegungsformen. Hierzu zählen z. B. Schwimmen, Joggen, Radfahren und Walking. Trainiert werden sollte drei- bis fünfmal die Woche ca. eine halbe Stunde lang. Wichtig ist, dass die Pulsfrequenz bei 60-70 % der maximalen Herzfrequenz liegt. Auch Tai Chi und Yoga können sich positiv auf die Atmung auswirken. ^ Quelle: Bundesverband der Pneumologeri
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