Selbsthilfegruppe Asthma & Allergie Kronberg im Taunus e.V.

Jahreshauptversammlung

Bericht des Vorstandes über das Jahr 2011.

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Jahresbericht 2012
Gehalten anlässlich Jahreshauptversammlung 17. April 2012
Vorbemerkung:
Die Selbsthilfegruppe Asthma und Allergie Kronberg im Taunus e.V. besteht in diesem Jahr 13 Jahre.
In diesen 13 Jahren sind wir ständig gewachsen.
Der Gründungsversammlung wohnten 13 Personen bei.
Seither sind 173 Mitglieder unserem Verein beigetreten
Die Motivation war bei allen gleich:
Sie wollten mehr über das eigene Leiden zu erfahren und in der Gemeinschaft Lebensqualität erfahren.
Unser Motto ist, nach wie vor:
Wir wollen Leiden mindern und die Lebensqualität erhöhen
.
Dies durch Veranstaltungen und Aktivitäten
Diese möchte ich im folgenden kurz skizzieren.
Beginnen möchte ich mit unseren Monatstreffs.
Wir nennen sie auch Asthma-und Allergieforum.
Ein fester Treff, bis auf wenige Ausnahmen, jeden 2. Dienstag im Monat.
Diese Veranstaltungen dienen dazu mehr über das Krankheitsbild und Therapien zu erfahren.
Sie dienen aber auch dazu sich kundig zu machen zu Themen wie Ernährung und alternativen Heilmethoden.
Sie dienen aber auch dazu mit Andern eigene Erfahrungen auszutauschen.
Unsere Satzung sagt hierzu:
Die Selbsthilfegruppe „Asthma und Allergie Kronberg im Taunus e.V.“ ist ein gemeinnütziger Verein und bietet Hilfe zur Selbsthilfe für Menschen an, die an Atemwegserkrankungen leiden.
Einbezogen sind auch die Angehörigen, die mehr über diese Krankheiten erfahren wollen.
Patientenschulung, Aufklärung und Beratung bei gesundheitlichen Problemen im Bereich der Atemwegserkrankungen und Allergien sowie Patientenmanagement der Krankheit sind oberstes Ziel.
Insbesondere werden
• medizinische Themen aus dem Bereich Allergie und Asthma
behandelt
- Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch gegeben
- Atem- und Entspannungstechniken vermittelt
- Im Interesse der Betroffenen will die Selbsthilfegruppe Einfluss auf die aktuelle Gesundheitspolitik nehmen und sich aktiv an den Diskussionen beteiligen.
In einer Selbsthilfegruppe können und wollen wir voneinander lernen.
Wir wollen Leiden mindern und die Lebensqualität erhöhen.
Dies versuchen wir durch Veranstaltungen und Zusammenkünfte zu realisieren.
So begannen wir unser Veranstaltungsjahr im Februar mit einem Vortrag zum Thema:
Asthma u. COPD, Ursachen und Therapien
Referent: Prof. Dr. Stefan Zielen von der Uniklink Frankfurt
Insgesammt 49 Teilnehmer lauschten den interessanten Ausführungen.
Im März fand ein Asthma-und Allergieforum mit 20 Teilnehmer statt.

Der Apriltermin zum Thema : Wie beeinflussen Asthma + COPD Herz und Kreislauf musste leider wegen Absage des Referenten ausfallen
Unsere Jahreshauptversammlung fand am 17. Mai statt. Teilnehmer: 44
Am 4. Mai  hatten wir unser Asthma- und Allergieforum mit 32 Teilnehmern
Am 14. Juni war Wädchestag
Traditionell fand eine Wanderung zum Lokal „Im Reis“ Kelkheim mit Spanferkelessel statt.
45 Teilnehmer
In den Sommermonaten folgten diverse Aktivitäten wie die Fahrt  nach Aschaffenburg und unsere beliebten Radtouren.
Die Berichte folgen im Anschluß an meine Ausführungen
Unser Herbstprogramm begann am 13. September.
Thema: Neurodermitis
Referent: Dr. Dr. med. Günter Reimer mit 35 Teilnehmern
Im Oktober fand unsere Herbstfahrt mit 24 Teilnehmer statt.
Sie führte uns nach Bad Reichenhall. Im Anschluß an die Versammlung sehen wir einige Bilder vom Kurt Eberhardt
Am 8. November hatten wir wieder eine Gastreferentin von der Verbraucherzentrale zu Gast
Frau Daniela Hubloher referierte zum Thema: Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht
Dies war die bestbesuchteste Veranstaltung im letzten Jahr mit 75 Teilnehmern.
Die letzte Veranstaltung war die schon traditionelle Weihnachtsfeier am 13. Dezember.
92Teilnehmer verbrachten bei netter Dekoration, vorweihnachtlicher Musik, besinnlichen Gedichten, Kaffee, Kuchen und einem Gläschen Wein einige schöne Stunden.
Somit wurde unser Angebot von 384 Teilnehmer wahrgenommen. Im Durchschnitt besuchten 54 Interessierte Menschen unsere Veranstaltungen.
Ich meine für unseren Verein eine stolze Zahl. Haben wir doch bewiesen dass wir mit der Themenstellung auf Ihr Interesse gestoßen sind.
Durch die Gespräche in den Foren haben wir bewiesen das wir es mit unserem Anspruch
„ Hilfe zur Selbsthilfe“ ernst meinen.
Aber die Selbsthilfegruppe war auch noch an anderen Orten aktiv:
Zum Beispiel war anlässlich der Lungentages unsere Sportgruppe aktiv, auch waren wir am Gesundheitstag Kronberg dabei .
Selbstverständlich beteiligten wir uns bei Veranstaltungen im Rahmen des Vereinsrings Kronberg.
So begleiteten wir kritisch die Neuordnung der Vereinsrichtlinien.
Dies verdeutlicht, das die SHG ein integraler Bestandteil im Kronberger Vereinslebens ist.

Nun zu einem anderem Schwerpunkt unserer Arbeit.
Dem Asthma- und Lungensport.
In unserer Satzung steht als Zielsetzung:
Es sollen
Atem- und Entspannungstechniken vermittelt, und Sportliche Übungen im Rahmen von Atemwegserkrankungen angeboten erden.
Wissenschaftliche Studien haben eindeutig belegt, das Menschen  mit Atemwegserkrankungen sich sportlich betätigen müssen, denn durch dem Krankheitsbild angepasste Übungen verbessert sich das Allgemeinbefinden deutlich.
Als für das Asthma günstige Sportarten werden angesehen: Wandern, Walken, Joggen, Tanzen, Fahrradfahren und Schwimmen.
Heute gibt es keine Rehamaßnahme ohne aktive Therapie.
Erstmals im September 2001 mit 8 Teilnehmer begonnen, hatten wir im Jahr 2011 im Schnitt 24 Teilnehmer .
Jeweils Donnerstag von 18.00 Uhr bis 19.00 Uhr treffen wir uns in der Turnhalle der Kronthalhalle.
Das Konzept basiert darauf durch Atemgymnastik, Dehn- und Ausdauerübungen das Allgemeinbefinden zu verbessern.
Seit 2009 ist Petra Nieder unsere neue Trainerin. Die konstante Zahl der Teilnehmer beweist, dass Petra die richtige Frau am rechten Platz ist. Sie lässt sich für heute entschuldigen.
Aber nicht nur Gymnastik in der Halle, oder Neuhochdeutsch „Indoorsport“ ist wichtig sondern auch die Bewegung an frischer Luft.
Seit nunmehr fünf Jahren bieten wir die Möglichkeit zu Nordic Walking.
Treffpunkt: Jeweils Montags an der Grundschule in Oberhöchstadt.
 Zwischen 1 – 1.5 Std. wird gemeinsam durch Wald und Flur mit oder ohne Stöcke gewalkt.
Es ist ein etwas schnelleres Gehen als wandern.
Aber wir bieten auch Wandern an. „Wandern mit der Selbsthilfegruppe“
Diese von mir skizzierten Aktivitäten wären unvollständig, ohne den Höhepunkt der Vereinsaktivität 2011 die Herbstfahrt nach Bad Reichenhall vom 6. – 9. Oktober zu erwähnen
Dies sind die messbaren Ergebnisse unserer Arbeit. Aber nicht nur diese gilt es zu bewerten.
Jeden Tag erreichen uns Anfragen, Email von betroffenen Menschen und deren Angehörigen.
Wir gelten Mittlerweise über unsere hessische Landesgrenze hinaus als kompetente Ansprechpartner im Bezug auf Asthma und allergischer Erkrankung .
Vertrauen genießen wir auch bei den Ärzten. Sie schicken uns die Patienten  von denen sie der Ansicht sind wir könnten einen Beitrag zu deren Gesundung leisten.
Wir nehmen, fasst zum Nulltarif, die Aufgaben der Prävention war.
Dies sind eigentlich Aufgaben der Krankenkassen.
Eine größere finanzielle Förderung der Selbsthilfearbeit ist vonnöten.
Unsere Schatzmeisterin Marianne Adams wird Ihnen gleich die finanzielle Situation erläutern. Nur soweit schon vorab, sie ist positiv, auch, unter anderem deshalb weil wir, das sei hier erwähnt durch die Unterstützung der Stadt Kronberg an unsere Selbsthilfegruppe sowie durch Zuwendungen für die Sportgruppe.
Nur deshalb ist es möglich den Sport für Sie als Mitglieder noch kostenlos durchzuführen.
Deshalb nochmals unseren Dank an die Stadt Kronberg.

Die vorgelegt Jahresbilanz war nur möglich weil Sie letztes Jahr einen Vorstand wählten der diese Aufgaben bewältigte.

Nun ein Wort zu Ihnen, den Mitgliedern, 13 Gründungsmitglieder waren wir 1999.
Im 2011 hatten wir 9 Neueintritte und 5 Austritte und 1 Todesfall.

Statistisch liest es sich so: Zwischen 29 und 50 Jahre: 9 Teilnehmer, zwischen 51 – 65 Jahre 28 Teilnehmer, 80 Mitglieder sind über 65 Jahre
38% der Mitglieder sind männlich und 61
 weiblich.
Das schwache Geschlecht ist stark.
Allerdings: Wir sind auch stark überaltert. Dies liegt nicht nur am Krankheitsbild
Wenn die Selbsthilfegruppe weiterbestehen soll müssen wir uns für die Zukunft etwas einfallen lassen